Qualitätsstufen
Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Siegsdorfer Petrusquelle GmbH
- Keimzahl auf Nähragar bei 20°C und 37°C pro 1 ml mittels Gussplatte
- Keimzahl auf Nähragar bei 20°C und 37°C pro 100 ml mittels Membran-Filtration
- Coliforme Keime auf Endoagar bei 37°C pro 250 ml mittels Membran-Filtration
- Coliforme Keime in Lactose-Bouillon bei 37°C bei Wischproben und Spülwasserproben
- Keimbelastung mit SSL-Bouillon bei 28°C
- Getränkeschädlinge mit SSL-Bouillon bei 28°C
- Getränkeschädlinge auf OFS-Agar bei 28°C pro 3 ml mittels Gussplatte
- Getränkeschädlinge auf Nähragar bei 28°C pro 3 ml mittels Gussplatte
- Getränkeschädlinge im Zucker durch Voranreicherung von jeweils 100 ml Zuckerprobe auf verschiedenen Limonaden und SSL-Bouillon bei 28°C
- Aerobe Getränkeschädlinge (Rasenbildung) auf NBB-Bouillon bei 28°C bei Wischproben
Probenahmestellen und Häufigkeit:
- Wöchentliche Stufenkontrolle von der Quelle bis zur abgefüllten Flasche bei Mineralwasser
- Wöchentliche Kontrolle aller relevanten Wasserhähne bei Trinkwasser 1 „Stadtwasser“
- Überprüfung des Rinser-Spülwassers jeden 2. Fülltag
- Wöchentliche Kontrolle des Frischwassers für Flaschenreinigungsmaschine „Brauchwasser“
- Spülwasserproben der Siruptanks vor jeder Benutzung
- Wasserprobe des Trinkwassers aus der Grundstoffleitung vor jeder Ausmischung
- Spülwasserprobe der Zuckertanks vor Befüllung
- Zuckerproben bei jeder Anlieferung
- Stufenkontrolle bei Bedarf
- Wöchentliche Überprüfung der Wasserbäder an der Flaschenreinigungsmaschine
- Wöchentlich Wischproben von FlaReiMa bzw. Blasmaschine bis Verschließer
- Wöchentliche Überprüfung der gereinigten bzw. gerinsten Flaschen vor Füller
- Wöchentlich Stichproben der Schraubverschlüsse im Gebinde und direkt am Verschließer
- Gereinigte Container nach Probenahmeplan
- Proben bei Füllbeginn, Füllende, bei Störung, nach Umbau
- Proben nach festem Probenahmeplan während Produktion
Interne chemisch-technische Untersuchungen
- CO2-Gehalt abgefüllter Produkte mittels Schüttelmethode bzw. Titration (bei Füllbeginn, dann mindestens stündlich)
- Brix-Gehalt abgefüllter Produkte und Sirup mittels Refraktometer (bei Füllbeginn, dann mindestens stündlich)
- Bestimmung von Abdrehwerten und Ziehtiefe der verschlossenen Flaschen mittels Messgeräten (einmal pro Schicht)
- Bestimmung der Füllmenge mittels Schablone bei Glasflaschen (bei Füllbeginn, dann mindestens stündlich)
- Bestimmung der Füllmenge mittels Messkolben bei PET-Flaschen (bei Füllbeginn, dann mindestens stündlich)
- Bestimmung der Füllmenge mittels Waage bei Containern (einmal pro Füllung)
- Bestimmung von Laugen- und Desinfektionsmittel-Konzentration bei Flaschen- bzw. Container-Reinigungsmaschine, CIP-Anlage und Rinser mittels Titration und Schnelltest (einmal täglich bei Reinigungsmaschinen und Rinser, bei Neuansatz bei CIP)
- Kontinuierliche Überprüfung von Laugen- und Desinfektionsmittel-Konzentration bei Flaschen- bzw. Container-Reinigungsmaschine, CIP-Anlage und Rinser mittels Leitwert- und Redox-Spannungsmessung
- Überprüfung aller Erkennungen im Glasflaschen-Inspektor mittels Testflaschen (bei Füllbeginn, dann nach jeweils 50.000 Flaschen)
Externe Untersuchungen
- Wöchentlich eine Stichprobe vom Füller nach § 4 MTVO: Institut Fresenius
- Monatlich komplette Stufenkontrolle: Institut Fresenius
- Monatlich Stichproben gefüllter Mineralwasser-Produkte: Institut Fresenius
- Halbjährlich Stufenkontrolle: Institut Romeis
- Vierteljährlich chemische Mineralwasseranalyse (Deklaration und Natürliche Reinheit): Institut Fresenius
- Jährliche Untersuchung nach VDM-Satzung (Screening-Test und Kontrollanalysen im Wechsel): TU München, Institut für Wasserchemie bzw. Institut Fresenius
- Monatlich Zuckerproben bei Stufenkontrolle: Institut Fresenius
- Halbjährlich Zuckerproben und Wasserproben im Sirupraum: Institut Romeis
- Pro Füllung Proben zu Überprüfung von Mikrobiologie und Einhaltung der chemisch-technischen Sollwerte: jeweiliger Grundstoffhersteller
- Jährliche Überprüfung des Zuckerspektrums nach VDM-Satzung: TU München, Institut für Wasserchemie bzw. Institut Fresenius
Siegsdorf, 04.07.06
Josef Forster
Manfred Gimpl
Techn. Betriebsleiter
Qualitätssicherung
Qualitätseigenschaften eines Mineralwassers
- Ohne Kohlensäurezusatz abgefüllt
- Ohne Behandlung abgefüllt
- Herkunft aus der Region
- Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet
- Naturbelassen
- Angenehmer Geschmack
Der Kohlensäuregehalt ist das zentrale Auswahlkriterium der meisten Konsumenten. Der Geschmack ist neben dem Kohlensäuregehalt das zweite zentrale Kriterium sich für ein Mineralwasser zu entscheiden.
Der Anspruch an die Naturbelassenheit eines Mineralwassers unterstreicht das Verständnis, dass Mineralwasser ein Naturprodukt ist. Dass es ohne Behandlung abgefüllt ist, empfinden fast die Hälfte der Befragten als Qualitätskennzeichen von Mineralwasser.
Ebenfalls fast 50% der Befragten fanden es wichtig, dass ein Mineralwasser aus der heimatlichen Region stammt.


