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1854
Die "Siegsdorfer Petrusquelle" wird erstmals urkundlich erwähnt, als Posthalter Martin Huber die Gesamtgrundstücke der Posthalterei inklusive Quelle erwarb. Der Quellname "Petrusquelle" rührt daher, weil sie am Fuße der ehemaligen Kirche von Untersiegsdorf, die dem St. Petrus geweiht war, entspringt.

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1863
Erste chemische Untersuchung der Quelle durch
Dr. G. C. Wittstein, München. Anerkennung als
"Kur- und Tafelwasser". 
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1864
Erste öffentliche Verwendung des Quellwassers zu Bade- und Trinkkuren.

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1907
Familie Baumgartner erwirbt den Bade- und Kurbetrieb mit Gasthof "Alte Post". Neben Bade- und Kurbetrieb wird zum ersten Mal Tafelwasser in Flaschen abgefüllt. Für die Kurgäste werden Bügelverschlussflaschen in Holzkisten verpackt und per Bahn in die Heimatorte verschickt.

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1912
Das Hofbräuhaus Traunstein ersteigert den Brunnenbetrieb "Siegsdorfer Petrusquelle".

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1914
Erwerb des Betriebes durch Familie Ignaz Harrer. Fortführung des Füllbetriebes, soweit es der 1. Weltkrieg zuließ, zunächst im lokalen Rahmen.

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1928
Erste Betriebserweiterung, um der Deckung, der immer steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Die "Siegsdorfer Petrusquelle" erfreut sich ständig größeren Zuspruchs.

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1945
Die weitere Entwicklung des Trinkkur- und Bäderbetriebs der Petrusquelle fällt den ungünstigen Verhältnissen des 2. Weltkrieges zum Opfer.

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1950
Erst in den fünfziger Jahren kann an die traditionsreiche Vergangenheit angeknüpft werden.

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1953
Als Pächter der Quelle übernimmt die Bayer. Hotelbetriebsgesellschaft mbH, München, die eine Brunnengruppe besitzt, den Betrieb und führt diesen fort.

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1962
Umzug in einen neu errichteten, größeren Abfüllbetrieb im Gewerbegebiet Höpflinger Weg in Zentrumsnähe von Siegsdorf.

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1980
Erneute Betriebserweiterung und Umzug innerhalb des Gewerbegebietes an den heutigen Standort.

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1983
Anerkennungsanalyse der Siegsdorfer Petrusquelle als anerkanntes "natürliches Mineralwasser" durch Prof. Dr. Quentin, TU München.

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1988
Firmenübernahme durch die Löwenbräu-Gruppe und Gründung der GmbH. Entwicklung eines ökologischen Unternehmenskonzeptes.

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1989
In Pionierfunktion der Brunnenbranche: Umsetzung des ökologischen Gesamtkonzepts in die Praxis: In Verbindung mit einem umfangreichen Marken- und Betriebsaufbauprogramm zusammen mit Staatl. Mineralbrunnen GmbH, Bad Brückenau entsteht der ökologische Brunnenbetrieb.

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1991
Einweihung des völlig überarbeiteten Getränkeabfüllbetriebes nach ökologischen Gesichtspunkten und Maschinenausstattung dem modernsten "Stand der Technik" entsprechend.

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1993
Erschließung einer zweiten Quellfassung der Siegsdorfer Petrusquelle und erneute Anerkennungsanalyse als "natürliches Mineralwasser" durch Prof. Dr. Niessner, TU München.

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1994
Übernahme der Siegsdorfer Petrusquelle GmbH durch die Staatl. Mineralbrunnen AG, Bad Brückenau, als 100%ige Tochtergesellschaft.

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1996
Validierung und Zertifizierung des Umweltmanagements der Siegsdorfer Petrusquelle GmbH nach EU-Öko-Audit-Verordnung und DIN EN ISO 14001.

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1998
Sanierung der Quelle und Erneuerung des Brunnenhauses.

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2000
Revalidierung und Rezertifizierung nach EU-Öko-Audit-Verordung und DIN EN ISO 14001.

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2002
Unsere Abfüllanlagen garantieren höchste Reinheit. So gehört die 2002 neu installierte PET-Abfüllanlage zum modernsten was die derzeitige Abfülltechnik bieten kann.



